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BSI-Standard 200-1, 200-2 und 200-3
Informationssicherheit
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BSI-Standard 200-1, 200-2 und 200-3

Die BSI-Standards der Reihe 200 sind die methodischen Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik zum IT-Grundschutz. Sie beschreiben, wie ein Informationssicherheits-Managementsystem aufgebaut, umgesetzt und um Risikoanalyse und Notfallmanagement ergänzt wird.

Zuletzt geprüft
September 11, 2026
Lesedauer
Kurzdefinition
Die BSI-Standards der Reihe 200 sind die methodischen Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik zum IT-Grundschutz. Sie beschreiben, wie ein Informationssicherheits-Managementsystem aufgebaut, umgesetzt und um Risikoanalyse und Notfallmanagement ergänzt wird.

Die Reihe 200 löste ab 2017 die ältere Reihe 100 ab. Sie ist kompatibel zu ISO/IEC 27001 und erlaubt eine Zertifizierung nach ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz.

Die vier Standards

BSI-Standard 200-1 beschreibt die allgemeinen Anforderungen an ein Managementsystem für Informationssicherheit. BSI-Standard 200-2 enthält die IT-Grundschutz-Methodik mit den drei Vorgehensweisen Basis-Absicherung, Kern-Absicherung und Standard-Absicherung. BSI-Standard 200-3 regelt die Risikoanalyse für Zielobjekte mit erhöhtem Schutzbedarf. BSI-Standard 200-4 beschreibt den Aufbau eines Business Continuity Managements und ersetzt den früheren Standard 100-4.

Zusammenspiel

Die Standards legen das Vorgehen fest, die konkreten Anforderungen stehen im IT-Grundschutz-Kompendium. Die Basis-Absicherung dient dem schnellen Einstieg, die Kern-Absicherung konzentriert sich auf besonders schützenswerte Werte, die Standard-Absicherung entspricht dem vollständigen Vorgehen und ist Voraussetzung für eine Zertifizierung.

Häufige Fragen

SECJUR-Bezug