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ISO 27017 (Informationssicherheit für Cloud-Dienste)
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ISO 27017 (Informationssicherheit für Cloud-Dienste)

Internationale Norm mit zusätzlichen Informationssicherheitsmaßnahmen für Cloud-Dienste. Sie ergänzt ISO/IEC 27002 um Vorgaben, die sich an Cloud-Anbieter und an deren Kunden richten.

Zuletzt geprüft
September 11, 2026
Lesedauer
Kurzdefinition
Internationale Norm mit zusätzlichen Informationssicherheitsmaßnahmen für Cloud-Dienste. Sie ergänzt ISO/IEC 27002 um Vorgaben, die sich an Cloud-Anbieter und an deren Kunden richten.

Zwei Perspektiven

Die Norm unterscheidet zwischen dem Anbieter eines Cloud-Dienstes und dem Kunden, der ihn nutzt. Zu vielen Maßnahmen enthält sie deshalb getrennte Hinweise, je nachdem, wer die Verantwortung trägt.

Typische Themen

  • Abgrenzung der Verantwortlichkeiten zwischen Anbieter und Kunde
  • Trennung von Kundenumgebungen in geteilter Infrastruktur
  • administrativer Zugriff des Anbieters auf Kundendaten
  • Entfernung von Daten und Rückgabe bei Vertragsende
  • Protokollierung und Nachweisführung für den Kunden

Abgrenzung zu ISO 27018

ISO/IEC 27017 behandelt Informationssicherheit in der Cloud allgemein. ISO/IEC 27018 behandelt speziell den Schutz personenbezogener Daten in öffentlichen Clouds. Beide sind Erweiterungen zu ISO/IEC 27002 und werden im Rahmen einer Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 mitgeprüft.

Häufige Fragen

Was unterscheidet ISO 27017 von ISO 27018?

27017 behandelt Informationssicherheit in der Cloud allgemein, 27018 speziell den Schutz personenbezogener Daten in öffentlichen Clouds.

Gilt die Norm nur für Anbieter?

Nein. Sie enthält Hinweise sowohl für Anbieter als auch für Kunden von Cloud-Diensten.

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