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STRIDE (Bedrohungskategorien-Modell)
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STRIDE (Bedrohungskategorien-Modell)

STRIDE ist ein Modell zur Kategorisierung von Bedrohungen in der Bedrohungsmodellierung. Das Akronym steht für sechs Bedrohungsarten: Spoofing, Tampering, Repudiation, Information Disclosure, Denial of Service und Elevation of Privilege.

Zuletzt geprüft
September 11, 2026
Lesedauer
Kurzdefinition
STRIDE ist ein Modell zur Kategorisierung von Bedrohungen in der Bedrohungsmodellierung. Das Akronym steht für sechs Bedrohungsarten: Spoofing, Tampering, Repudiation, Information Disclosure, Denial of Service und Elevation of Privilege.

STRIDE wurde bei Microsoft entwickelt und gibt der Bedrohungsmodellierung eine Systematik: Statt frei zu sammeln, wird jede Komponente eines Systems gegen sechs feste Kategorien geprüft.

Die sechs Kategorien

Spoofing ist das Vortäuschen einer fremden Identität und verletzt die Authentizität. Tampering ist die unbefugte Veränderung von Daten und verletzt die Integrität. Repudiation ist das Abstreiten einer Handlung und verletzt die Nachweisbarkeit. Information Disclosure ist die Offenlegung von Informationen und verletzt die Vertraulichkeit. Denial of Service ist die Beeinträchtigung der Verfügbarkeit. Elevation of Privilege ist die unbefugte Rechteausweitung und verletzt die Autorisierung.

Anwendung

Grundlage ist in der Regel ein Datenflussdiagramm. Für jedes Element – Prozess, Datenspeicher, Datenfluss und externer Akteur – wird geprüft, welche der sechs Kategorien einschlägig sind, und je Bedrohung eine Gegenmaßnahme festgelegt. Jeder Kategorie lässt sich damit ein Schutzziel gegenüberstellen.

Häufige Fragen

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