Compliance-Glossar/
KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess)
Qualitätsmanagement
qualitaetsmanagement

KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess)

Continual Improvement

Der KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) ist die systematische, fortlaufende Verbesserung von Prozessen, Produkten und Managementsystemen in kleinen Schritten. Er ist in allen ISO-Managementsystemnormen als Anforderung verankert.

Zuletzt geprüft
September 11, 2026
Lesedauer
Kurzdefinition
Der KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) ist die systematische, fortlaufende Verbesserung von Prozessen, Produkten und Managementsystemen in kleinen Schritten. Er ist in allen ISO-Managementsystemnormen als Anforderung verankert.

Der KVP unterstellt, dass kein Prozess dauerhaft optimal bleibt. Statt großer Umbrüche setzt er auf viele kleine, nachvollziehbare Verbesserungen, die aus dem Betrieb heraus angestoßen werden.

PDCA-Zyklus

Planen, Umsetzen, Überprüfen, Handeln: Der PDCA-Zyklus ist die methodische Grundlage. Erkenntnisse aus der Überprüfung fließen in die nächste Planung ein, sodass der Zyklus fortlaufend erneut durchlaufen wird.

Quellen für Verbesserungen

Typische Auslöser sind Abweichungen aus internen und externen Audits, Kundenreklamationen, Kennzahlen, Vorfälle, Ergebnisse der Managementbewertung sowie Vorschläge von Beschäftigten. Wesentlich ist die Nachverfolgung: Jede Maßnahme braucht Verantwortliche, Termin und eine Wirksamkeitsprüfung.

Normbezug

ISO 9001 und ISO/IEC 27001 fordern in Kapitel 10 die fortlaufende Verbesserung der Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit des Managementsystems. Der japanische Begriff Kaizen bezeichnet das zugrunde liegende Prinzip.

Häufige Fragen

SECJUR-Bezug